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Geschichte der Seifenherstellung

Seifenherstellung gestern und heute

Die Seifenherstellung ist eine Jahrtausende alte Kunst, welche im Verlauf der Zeit einige Anpassungen erfahren hat.

Schon in Pompeji hat man eine Seifenfabrik betrieben, wobei diese erst nach Ausgrabungen entdeckt wurde. Doch schon 2500 v. Chr. wurde ein Seifen- Rezept in sumerischer Keilschrift verfasst. Diese Art der Seife diente jedoch eher medizinischen Zwecken.

Die hygienischen und pflegenden Aspekte der Seife wurden erst später geschätzt.

Die Basisprodukte sind immer pflanzliche oder tierische Fette und Lauge, welche dann im Kaltrührverfahren vermengt werden. Früher waren das Soda oder Pottasche, wobei heutzutage eher zu Natron- oder Kalilauge gegriffen wird. Diese Zusätze bewirken beim Seifensieden, dass sich das Fett in Glycerin und Alkalisalze zerlegt.

Diese Alkalisalze werden zu Seifenleim, welcher mit Kochsalz versetzt wird. Nach diversen weiteren Schritten entsteht die Kernseife. Diese kann dann durch Zugabe von ätherischen Ölen, Farbstoffen und anderen Naturprodukten veredelt werden.

Die industrielle Herstellung von Seife wurde durch Nikolas Leblanc ermöglicht, welcher im 18. Jahrhundert das Verfahren zur chemischen Herstellung von Soda entwickelte. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Leblanc-Verfahren vom belgischen Solvay-Verfahren abgelöst.

Bei der Herstellung von Seife sind heutzutage keine Grenzen mehr gesetzt. Es entscheiden Phantasie, Experimentierfreudigkeit und hochwertige Produkte über den pflegenden und wertvollen Nutzen der Seife. Auch bei der Seifenherstellung herrscht oberstes Reinheitsgebot, denn auch die Seife ist ein „Lebensmittel“, bestehend aus natürlichen Produkten. Der Wunsch nach „ursprünglichen“ Produkten zeigt sich demzufolge auch in der steigenden Nachfrage nach handgemachter, individuell gestalteter Seife aus besten Rohstoffen.

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